Mittwoch, 2. März 2016

Korsika Tag 12

Nach dem Regen gestern Abend empfängt mich ein kühler Sommertag. An den Ohren ist mir noch etwas kalt aber ich lasse es mir nicht nehmen, draußen direkt an der Straße zu frühstücken. Die Spatzen wissen das zu schätzen und leisten mir aufgeregt Gesellschaft.


Der Himmel weiß noch nicht so recht, ob er voller dunkler Wolken hängt oder doch besser aufreißen sollte. Ich werde mich auf jeden Fall für die Wanderung am Capo Rosso vorbereiten. „Gehört zu den Eindrucksvollsten Erlebnissen auf der Ile de Beauté“ sagt der Wanderführer


Ich erreichen den Startplatz im Regen und mit wolkenverhangenem Himmel. Unterwegs überrascht mich ein Hagelschauer. Gut, jetzt sind auch die Wander-Regensachen zum Einsatz gekommen. Wäre ja auch zu schade, wenn ich die unbenutzt wieder nach Hause schaffe.


Nach und nach reißt der Himmel auf. Bestes Wanderwetter mit blauem Himmel. Perfekt. Die Wanderung und vor allem die Ausblicke sind traumhaft. Der Wanderführer hat nicht zu viel versprochen. Ein entgegenkommender Wanderer lamentiert: „Das ist ja richtig alpin hier…“ Genau, ist ja auch eine Wanderung und kein Spaziergang. 


Den Turm immer im Blick wird es zum Ende richtig steil. Traumhaft die Aussicht auf die Bucht von oben.




Abends sitze ich in der untergehenden Sonne beim Bier auf der Terrasse der Bar „Le Chantilly“. Studiere das "Dorfleben", lasse all die Eindrücke noch einmal an mir vorbei ziehen.

Wie gut, diese Wanderung heute gemacht zu haben. Wie gut, hier sitzen zu können und es sich einfach nur gut gehen zu lassen.


Kommentare:

  1. Boah, wie cool. Ob ich mich auch auf's Wandern verlegen sollte? Aber wohl eher nicht, ich glaube, da muss man laufen. Aber cool ist es schon ... also wenigstens der Ausblick :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Mischung - Motorrad und Wandern - war das tolle auf Korsika. Ich brauchte aber mehr als eine Woche bevor ich das Motorrad stehen lassen konnte.

      Löschen